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17. August 2026

Regelmäßig führt die Burundi-AG der Schönstätter Marienschule in Vallendar Spendenaktionen für ihre Partnerschule in Burundi durch. Dabei konnten im letzten Schulhalbjahr stolze 2.000 Euro gesammelt werden, die nun für die Dachsanierung der Schulräume ihrer Partnerschule, der ETG Mutumba in Burundi, genutzt werden.

Zudem haben sich die Schülerinnen der Burundi-AG mit einem Podcast für ein Projekt zum wasser- und bodensparenden Gemüseanabau in Burundi bei dem ACT! Eine-Welt-Schulpreis in Rheinland-Pfalz beworben und mit ihrem Projekt den 3. Platz gewonnen.

Wir gratulieren den Schülerinnen für diese Auszeichnung und das große Engagement!

Das Preisgeld zusammen mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro von Lehrerinnen und Lehrer ohne Grenzen Deutschland wird nun für die Umgestaltung des Schulgartens der ETG im Mutumba eingesetzt.

Den ganzen Bericht zu dem Projekt und dem Schulpreis können Sie hier nachlesen.

copyright: Pädagogisches Landesinstitut; Fotograf: Frank Markus Fleischer
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16. August 2026

Wir freuen uns sehr, die staatliche Schule „I.E. 7064 María Auxiliadora“ in Lima, Peru, als neue Schule in unserem internationalen Schul-Netzwerk begrüßen zu dürfen.

Ende Juli wurde die Schule offiziell zur neuen Netzwerkschule ernannt. Unsere Schatzmeisterin von Lehrerinnen und Lehrer ohne Grenzen Deutschland, Annemarie Castillo Mispireta, war dafür persönlich vor Ort und überreichte der Schulleiterin, Giovanna del Castillo, die Ernennungsurkunde. Der herzliche Empfang und der offene Austausch haben gezeigt, wie groß das Interesse an einer internationalen Zusammenarbeit und am gemeinsamen Lernen voneinander ist.

1.800 Schüler unter schwierigen Bedingungen

Die Schule Maria Auxiliadora ist eine große Bildungseinrichtung: Vom Kindergarten über die Grundschule bis zur Sekundarstufe II werden dort insgesamt rund 1.800 Schüler unterrichtet. Die Schule liegt im Stadtteil Chorillos in Lima, einem sozial benachteiligten Stadtgebiet. Viele Familien der Schüler leben in sehr einfachen Verhältnissen.

Die Rahmenbedingungen, unter denen die Schule arbeitet, sind entsprechend herausfordernd. Aufgrund fehlender und einsturzgefährdeter Räumlichkeiten und einer unzureichenden Infrastruktur findet der Unterricht in zwei Schichten Vormittags und Nachmittags statt.

Trotz dieser schwierigen Voraussetzungen beeindruckt vor allem das große Engagement der Lehrkräfte und Schüler:innen. Mit Müllsammel- und Pflanzaktionen setzen sie sich gemeinsam dafür ein, bessere Grundlagen für gute Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

Mit eigenen Schulgärten Zukunft gestalten

Ein besonders schönes Beispiel dafür sind die Schulgärten, die sowohl für die Grundschule als auch für die weiterführenden Klassen mit viel Aufwand in dem trockenen Schulgrundstück angelegt wurden. Sie werden von den Schüler:innen gepflegt, die auch die Ernte weiterverarbeiten und an die umliegende Gemeinde verkaufen.

Das Engagement der Schule wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: Mit ihren Projekten konnte Maria Auxiliadora zweimal den nationalen Bildungswettbewerb des peruanischen Bildungsministeriums gewinnen. Mit dem jeweiligen Preisgeld konnten die Schulgärten aufgebaut und weiterentwickelt werden.

Internationale Vernetzung schafft neue Möglichkeiten

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Vernetzung mit Schulen in Deutschland. Über unser Bildungsnetzwerk konnte die Schule bereits Kontakt zur IGS Speyer aufnehmen. Beide Schulen möchten eine enge Zusammenarbeit aufbauen.

Gerade vor dem Hintergrund von unterschiedlichen Lebens- und Lernbedingungen bietet eine solche Partnerschaft viele Chancen: Schüler:innen und Lehrkräfte können voneinander lernen, neue Perspektiven kennenlernen und gemeinsam an Bildungsfragen arbeiten, die über Ländergrenzen hinweg relevant sind. Gleichzeitig wird durch die Zusammenarbeit sichtbar, welche Herausforderungen Schulen weltweit bewältigen müssen – und welche kreativen Lösungen vor Ort entstehen.

Unterstützung wird dringend benötigt

Neben der Sanierung der Schulgebäude besteht insbesondere beim Ausbau der digitalen Infrastruktur dringender Bedarf.

Wir freuen uns sehr, Maria Auxiliadora in unserem Bildungsnetzwerk willkommen zu heißen. Die Begegnung vor Ort hat uns einmal mehr gezeigt, wie wertvoll internationale Schulpartnerschaften sind und wie viel Engagement und Kreativität in unseren Netzwerkschulen steckt.

Wir blicken mit großer Freude auf die kommende Zusammenarbeit und sind gespannt auf die Projekte, Begegnungen und Ideen, die daraus entstehen werden.

 

Überreichung der Netzwerkplakette von Annemarie Castillo Mispireta (Schatzmeisterin LuLoG Deutschland) an die  Schulleiterin Giovanna del Castillo
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14. August 2026

Während der Sommerferien konnten wieder zwei Transporter mit gespendetem Schulmobiliar und technischer Ausstattung aus Wilhelmshaven und Umgebung nach Moldawien und Armenien gesendet werden. Dort wird die Ausstattung an unsere Netzwerkschulen vor Ort verteilt. Wir bedanken uns herzlich bei dem Schulamt Wilhelmshaven, dem Christlichen Diakonischen Hilfswerk – Bezirksverband Bremen e.V. für die Organisation und den Hilfstransport sowie bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern!

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6. Juli 2026

Die Privatschule CS Agakpe in Togo wurde im Jahr 2021 gegründet, um Kindern aus Sanguéra und der umliegenden Region den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Von Beginn an lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Förderung der MINT-Fächer. Der Bildungsbedarf in der Region ist groß, was sich auch in der Entwicklung der Schule widerspiegelt: Mittlerweile besuchen 229 Schülerinnen und Schüler die Klassen 4 bis 10. Sie werden von einem engagierten Team aus 16 Lehrkräften und Fachkräften unterrichtet.

Trotz der großen Nachfrage stehen viele Familien vor finanziellen Herausforderungen und können das Schulgeld in Höhe von etwa 53 Euro nur schwer oder gar nicht aufbringen.

Im Dezember des vergangenen Jahres konnten wir unserer Partnerschule eine Spende in Höhe von 2.535 Euro überreichen. Dank dieser Unterstützung konnten zahlreiche wichtige Vorhaben umgesetzt werden und das finanzielle Defizit der Schule ausgeglichen werden. Für den Physik- und Chemieunterricht wurden Experimentiermaterialien angeschafft, der Biologieunterricht erhielt neue Organmodelle und die sanitären Anlagen für die Lehrkräfte konnten verbessert werden. Darüber hinaus wurden Büromöbel finanziert und die jährliche Kulturwoche der Schule unterstützt.

Im Mittelpunkt der Kulturwoche stand das Thema „Soziokulturelle Dimensionen von Mais“. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich dabei mit der Bedeutung des Maises für Ernährung, Landwirtschaft und Gesellschaft auseinander und legten selbst eine Maispflanzung an. Ein weiteres erfreuliches Ergebnis ist die Gründung einer MINT-AG. Die Mitglieder präsentierten im Rahmen der Kulturwoche Experimente, unter anderem zur Biogasgewinnung und zu Vulkanen, und zeigten damit, wie praxisnah naturwissenschaftliches Lernen an der Schule gestaltet wird.

Unser herzlicher Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, die diese Unterstützung möglich machen, ebenso wie den engagierten Lehrkräften unserer Partnerschule und Herrn Amegnran, Mitbegründer der Schule. Mit ihrem großen Engagement ermöglichen sie Kindern und Jugendlichen der Region chancengerechte, hochwertige Bildung und eröffnen ihnen Perspektiven für die Zukunft.

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5. Juli 2026

Wir freuen uns sehr, die IGS Speyer als neue Partnerschule in unserem globalen Schulnetzwerk von Lehrerinnen und Lehrer ohne Grenzen begrüßen zu dürfen! Dr. Wiebke Endres war vor Ort und hat der Schulleiterin Frau Fischer-Wolfert und dem ehemaligen Schulleiter Herrn Weinstein feierlich die Schulplakette überreicht und damit die Schule offiziell als Netzwerkschule ernannt.

DIE IGS Speyer möchte sich zukünftig in unserem Netzwerk engagieren. Im vergangenen Jahr hat Herr Weinstein während sines Aufenthaltes in Peru mehrere Schulen in Lima besucht. Daraus ist die Möglichkeit einer Kooperation mit einer staatlichen Gesamtschule in entstanden. Wir sind gespannt auf die gemeinsamen Projekte, den internationalen Austausch und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

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1. Juni 2026

Seit unserer Vereinsgründung setzen wir uns für die Rechte von Kindern ein – insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern haben Millionen Kinder und Jugendliche keinen Zugang zu elementarer Grundbildung – ein UN-Kinderrecht.

Der diesjährige Weltkindertag steht unter dem von UNICEF ausgerufenen Motto: „Starke Kinder – starke Zukunft!“ Die Möglichkeit, zur Schule gehen zu können, gibt den Kindern unserer Partnerprojekte nicht nur die Chance auf Bildung, sondern ermöglicht ihnen auch gesicherte Mahlzeiten in einem geschützten, sicheren Umfeld – wo sie Kind sein und sich frei entfalten dürfen. Bildung schenkt den Kindern den Schlüssel für eine starke, selbstbestimmte Zukunft.

Der Wunsch nach einer positiven Zukunft trotz oder gerade aufgrund der immensen lokalen, persönlichen, aber auch weltpolistischen und ökologischen Herausforderungen ist bei allen Kindern unserer Partnerschulen stark. So berichtet eine Schülerin aus Indien, die wir auf der vergangenen Projektreise in einer Slumregion Dhelis kennelernen durften, von dem Wunsch nach einem eigenen Zuhause für sich und ihre Eltern. Und die Schülerinnen in Mombasa, Afrika berichten von ihren Berufswünschen als Chirurgin und Anwältin.

Gemeinsam können wir diese Wünsche und Hoffnungen wahr werden lassen. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten!

Unter „Ihr Engagement“ finden Sie Möglichkeiten zur Unterstützung.

 

 

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16. Mai 2026

Seit 2026 ist der indische Subkontinent Teil im globalen Netzwerk von Lehrer ohne Grenzen. Die internationale Kooperation der Netzwerkschulen in Europa und im Projektland werden durch Länderkoordinatoren abgestimmt, angebahnt und unterstützt. Durch ihre Erfahrung in der Planung und Durchführung indisch-deutscher Schüleraustausche und ihre vielfältigen Kontakte vor Ort konnten sich Sonja Würf und Veronika Weinberger vom Robert-Koch-Gymnasium als Länderkoordinatorinnen für Indien qualifizieren.

Die Kolleginnen am Robert-Koch-Gymnasium unterrichten die Fächer Deutsch, Geografie, Kunst und teilen die Liebe zu Indien. Belastbar, lösungsorientiert und stets neugierig freuen sich die beiden auf diesen neuen Wirkungskreis, der für sie nur den nächsten Schritt darstellt, in ihrem Selbstverständnis als Pädagoginnen mit globaler Verantwortung.

Die Aufgabenfelder der Länderkoordinatorinnen im Überblick:

Vermittlung von Partnerschulen innerhalb von Lehrer ohne Grenzen e.V. für den Schwerpunkt Indien.
Unterstützung beim Ausbau pädagogischer Austausche: Lehrkräftehospitationen, Beispiele für gemeinsame Projekte.
Best practice Beispiele zum Bereich internationaler Praktika und Ausbau der Wirkungskreise im globalen Netzwerk von Lehrer ohne Grenzen.
Vermittlung von Praktikumsplätzen und Gastfamilien für aktive Netzwerkschulen und Projekte.

Die Länderkoordinatorinnen arbeiten hier nicht top-down, sondern orientieren sich an den realen Bedürfnissen der Partnerschulen und lokalen Projektpartner (z.B. Reality Gives).

Lehrerinnen und Lehrer ohne Grenzen Deutschland freut sich auf die Zusammenarbeit!

 

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15. Mai 2026

Das Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf (ROKO) ist bereits seit 2025 Netzwerkschule von Lehrerinnen und Lehrer ohne Grenzen Deutschland. Die beiden Lehrerinnen Sonja Würf und Veronika Weinberger vom ROKO haben die Reise nach Indien in den Osterferien 2026 im Rahmen eines Schüleraustausches organisiert. Sie berichten für uns über die neue Zusammenarbeit mit indischen Partnerschulen:

„Wir haben das große Glück, dass sich die Ideengeberin und Gründerin von Lehrer ohne Grenzen e.V. unserem Indienaustausch anschließt, um den Subkontinent kennenzulernen und dem Vereins-Netzwerk anzuschließen.

Seit 2024 besteht die Zusammenarbeit mit indischen Privatschulen. Das Robert-Koch-Gymnasium handelt dabei im Vereins-Sinne bereits intuitiv richtig: Unser indische Reiseanbieter „Reality Tours & Travel“ verfügt über einen breiten Charity-Ast, der Kinder und Jugendliche in strukturschwachen Regionen aus ärmlichen Familien fordert. Die angegliederte NGO „Reality Gives“ gründet Schulen, finanziert Gehälter, baut die Schul-Ausstattung aus. Das ROKO unterstützt „Realtity Gives“ durch Spenden aus den Einnahmen von Schul-Bazaren und fördert die Arbeit der NGO.

Durch den Zusammenschluss mit Lehrer ohne Grenzen e.V. wird unser guter Ansatz in professionellere Bahnen gelenkt. Ein besonders interessanter Aspekt dieser Zusammenarbeit ist, dass auch unsere Partnerschule in Indien, die „Vibgyor Marathahalli High School“, Interesse an einer Aufnahme im Netzwerk von Lehrerinnen und Lehrer ohne Grenzen hat. Daraus entstehen weitere Fühlungsvorteile, die sich zu einem großen Netz der Möglichkeiten arrangieren, in dessen Mittelpunkt die wohltätige Arbeit des Vereins steht.

Das Beispiel zeigt die Zusammenarbeit auf:
Das ROKO und Vibgyor Marathahalli sind Partnerschulen im Schüleraustausch; Schülerinnen und Schüler spezieller Jahrgangsstufen besuchen sich vor Ort, nehmen am jeweiligen Unterricht teil und leben während des Aufenthalts in Gastfamilien – so auch während der vergangenen Reise im April 2026.
Beide Schulen sind (zukünftig) Netzwerkschulen von Lehrer ohne Grenzen und informieren als solche ihre eigenen Schulfamilien und Kooperationspartner:innen über die Arbeit des Vereins. Erlöse aus Spendenaktionen können von beiden Schulen an Lehrerinnen und Lehrer ohne Grenzen gespendet werden, die diese finanzielle Unterstützung an Schulprojekte vor Ort weitergeben (z.B. Reality Gives).“

Wir sagen herzlichen Dank für die Möglichkeit, den Schüleraustausch in Indien begleiten zu dürfen, für das großartige Engagement des ROKOs und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Wenn Sie den Auf- und Ausbau von Schulen in benachteiligten Schulen Indiens unterstützen möchten, freuen wir uns sehr!

copyright: Reality Tours and Travel
copyright: Reality Tours and Travel
Gemeinsam am Schulweg Müll sammeln
copyright: Reality Tours & Travel

Bildrechte: Sonja Würf, Reality Tours & Travel

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14. Mai 2026

Engagement vor Ort ist ein zentraler Baustein unserer Hilfe für Bildungsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. Dabei ist der Einsatz nicht nur zeitlich flexibel an die jeweilige Situation, die Bedarfe vor Ort und die Möglichkeiten unserer Freiwilligen angepasst, sondern auch die inhaltliche Ausrichtung. Der Fokus der Hilfe auf Augenhöhe direkt vor Ort kann dabei von Bauprojekten, über die Entwicklung neuer Unterrichtseinheiten bis hin zu Unterricht in unseren Schulen reichen.

Unsere 1. Vorsitzende, Dr.in Wiebke Endres, hat ihre unterrichtsfreie Zeit in den Osterferien genutzt, um in Indien einen tragfähigen Partner für eine langfristige Zusammenarbeit kennenzulernen und Schulen in benachteiligten Vierteln Indiens im Netzwerk zu begrüßen, um diese langfristig auf- und auszubauen. Gemeinsam mit 20 Jugendlichen unserer Netzwerkschule, dem Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf, lernte die Gruppe die Herausforderungen eines Landes im Aufbruch kennen. Die Gruppe besuchte zusammen mit dem indischen Reiseveranstalter „Reality Tours & Travel“ bzw. der zugehörigen NGO „Reality Gives“ Schulen in städtische Slumregionen und Dörfern. Die Schülerinnen, Schüler und begleitenden Lehrkräfte bekamen Einblicke in den Alltag vor Ort, der für Millionen Einwohner von Hunger, Armut und religiöser Ausgrenzung aufgrund des immer noch realen Kastenwesens geprägt ist. Auch die Verschmutzung der Umwelt und die Enge in den Städten war für die Austauschgruppe mit allen Sinnen bedrückend erfahr- und erlebbar.

Im Diskurs mit „Reality Gives“ wurden Ideen der Unterstützung vor Ort entwickelt. Ganz nach dem Motto: „Chances for changes, changes for chances“ möchten wir gemeinsam Kindern und Jugendlichen aus den ärmsten Regionen Indiens eine echte Chance auf ein lebenswertes Leben durch Bildung ermöglichen. „Lehrerinnen und Lehrer ohne Grenzen Deutschland“ ist froh, die beiden Lehrkräfte Sonja Würf und Veronika Weinberger unserer Deggendorfer Netzwerkschule als zukünftige Indienbeauftragte gewonnen zu haben. Sie werden gemeinsam mit „Reality Gives“ sowie einem indischen Schulkonsortium neue Bildungsperspektiven schaffen. Für den Start der Zusammenarbeit konnten wir „Reality Gives“ eine Spende in Höhe von 1.000 Euro vor Ort überreichen.

Bei all den Herausforderungen und Problemen, denen man vor Ort begegnet, ist doch die Lebensfreude, die Energie und Motivation der Kinder und Jugendlichen, diese Welt ein Stück weit zum Besseren zu verändern, herausragend. Ihr Wille ist unser Ansporn!

In der Wilhelmshavener Zeitung ist am 17.04.2026 ein Bericht über die Reise und die neue Zusammenarbeit erschienen.

Ein Bericht über das Engagement des Robert-Koch-Gymnasiums Deggendorf in Indien folgt in Kürze.

copyright: Lehrerinnen und Lehrer ohne Grenzen Deutschland
Schöne Gespräche nach dem Unterricht
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copyright: Reality Tours & Travel
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Bildrechte: Lehrerinnen und Lehrer ohne Grenzen Deutschland, Reality Tours & Travel, Sonja Würf

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17. April 2026

Shaun Wilkinson, Mitbegründer unserer Netzwerkschule Hope High School in Mombasa, war vor Ort und berichtet für uns von seinem Aufenthalt:

„Liebe Grüße aus Mombasa! Vom 25.03. bis zum 07.04. war ich wieder zu Besuch beim Hope Children’s Centre, um unsere tollen Kinder und Lehrkräfte zu besuchen. Wir haben einiges erfolgreich geplant, Eltern getroffen, Kleidung an die bedürftigen Familien verteilt und vor allem besprochen, wie wir die Zukunft der Schule sichern können.

Die größte Herausforderung bleibt die Sicherstellung der Personalkosten – wie kriegen wir monatlich genug zusammen, um die Gehälter der Lehrkräfte zu bezahlen? Im Moment reichen unsere Finanzen gerade so aus, um alle Kosten zu decken, aber es bleibt fast nichts übrig, um für andere Eventualitäten wie Reparaturen zu sparen. Schon geringe monatlichen Spendenbeträge könnten hier einen Riesenunterschied machen!

Auf der positiven Seite sind wir von den akademischen Leistungen unser Schülerinnen und Schüler in beiden Schulen sehr zufrieden. Gerade waren Prüfungen angesagt und wir warten gespannt auf die Ergebnisse. Wir sind motiviert und optimistisch, dass die Zukunft noch mehr Erfolg bringen wird!“ 

Seit diesem Monat unterstützen wir den Verein Hope Children´s Centre mit einer monatlichen Spende, um die Schließung der weiterführenden Schule zu verhindern. Sie bietet aktuell 55 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, einen höheren Abschluss zu erlangen – andere Schulen mit entsprechender Unterstützung gibt es nicht im Umkreis. Wenn Sie die Arbeit vor Ort unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende!

Hier geht es zu den Spendenmöglichkeiten – Spendenstichwort: Hope Children´s Centre

Herzlichen Dank!

Hope Childrens Centre
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